
Impuls:
Seele sein statt Seele haben
Quell-Text
Am Anfang der Erkundungen zur Seele steht die Korrektur eines großen Missverständnisses - und es ist vielleicht das fundamentalste Missverständnis, das unser Verhältnis zum inneren Selbst, der Seele, vergiftet: Die meisten Menschen haben die Vorstellung, die Seele sei ein Objekt, das wir besitzen. Diese Perspektive wirkt auf unser Selbstverständnis beschränkend, denn
die Seele nicht etwas, das man hat. Sie ist, was man ist.
Dieser Perspektiv-Wechsel hat weitreichende Konsequenzen. Er verschiebt unser gesamtes Verständnis von Identität. Solange wir glauben, eine Seele zu haben, behandeln wir sie wie einen statischen Besitz – ein Ding, das uns gehört, aber von unserem alltäglichen Bewusstsein getrennt ist.
Erkennen wir jedoch an, dass wir die Seele sind, verwandelt sich unsere Identität von einem festen Zustand in einen dynamischen Prozess des Seins. Wir sind nicht die Besitzenden einer unsterblichen Entität; wir sind diese Entität selbst, die sich im Hier und Jetzt erfährt und ausdrückt.
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Dieser Dialog greift typische innere Fragen und Einwände auf, die zu diesem Thema entstehen können – so, wie sie vielleicht auch dich bewegen?